Angstpatienten / Kinder – Seiner Angst die Zähne zeigen

Praxis für Zahnmedizin Dr. Hans-Norbert Weber - Prophylaxe

Individuelle Patientenbetreuung

Nur wenige Patienten betreten eine Zahnarztpraxis völlig entspannt. Die Angst vor dem Zahnarzt ist weit verbreitet, fast schon sprichwörtlich, kann aber mit etwas Engagement des Praxisteams erfolgreich abgebaut werden. Denn positive Erfahrungen führen in der Regel relativ schnell dazu, dass die erworbene Zahnarztangst wieder verlernt wird.

In einer freundlichen Atmosphäre schauen wir uns Ihre zahnmedizinische Situation an und besprechen die mögliche Behandlung. Sie werden sorgfältig beraten und können in aller Ruhe die nötigen Entscheidungen treffen.

Sedierungen

Eine Sedierung versetzt ängstliche Patienten in einen entspannten Dämmerschlaf. Sie dient nicht der Narkotisierung, sondern der Angstlösung und wird in Kombination mit einer lokalen Anästhesie angewandt. Während der Sedierung bleibt der Patient bei Bewusstsein und kann mit dem Arzt kommunizieren. Er fühlt sich angenehm gelöst und wie leicht benebelt.

In der Regel führen wir die Sedierung mit Lachgas über eine Nasenmaske durch. Lachgas hat sich seit über 150 Jahren bewährt, ist auch für Schwangere und Kinder geeignet und weist kaum Nebenwirkungen auf. Beim Abnehmen der Nasenmaske lässt die Wirkung des Lachgases augenblicklich nach. Da es zu 100 % ausgeatmet wird, kann der Patient nach spätestens 30 Minuten wieder am Alltag teilnehmen.

In Einzelfällen bieten wir eine Analgosedierung an. Sie ist eine Kombination aus normaler Anästhesie und Dormicum, das als Saft eingenommen wird. Dies hat sich beispielsweise bei Kindern, die keine Atemmaske aufsetzen, bewährt. Mit ihr leiten wir den Dämmerschlaf ein, der uns die Behandlung ermöglicht.

Bei Angstpatienten, die eine Vollnarkose bevorzugen, ziehen wir einen erfahrenen Anästhesisten hinzu.

Kinder

Es hat sich in der Zahnmedizin der vergangenen Jahre weitgehend durchgesetzt, dass Kinder als eine Patientengruppe mit besonderen Anforderungen betrachtet werden. Sie bedürfen einer speziellen Ansprache, müssen behutsam mit einbezogen werden und die notwendige Zeit dafür erhalten, sich der für sie oftmals schwierigen, angstbesetzten Situation zu stellen. Verständnis, Empathie und Bestimmtheit sind die Schlüsselbegriffe der Behandlung.